Ferienaktion der CDA Solingen im Kommunalen Jobcenter Solingen

Nur eine begrenzte Zahl von 10 Teilnehmenden und unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln in Corona-Pandemie-Zeiten nahm an der 26.Ferienaktion der CDA - Solingen teil. „Ich hätte es mir anders gewünscht, aber Corona lässt uns keine andere Wahl unsere traditionelle Ferienaktion nur im kleinen Kreis durchführen zu können", so Klaus Peter Watzlawek, Vorsitzender der CDA Solingen.

„Immer haben wir bei unseren Ferienaktionen soziale Einrichtungen, Firmen, Vereine und Verbände in unserer Klingenstadt im Blick.

Auf diese Weise sind wir ganz nah an den Menschen, gemäß unserem Leitspruch: „Bei uns als CDA steht der Mensch im Mittelpunkt!“

Mit dem heutigen Kommunalen Jobcenter besuchen wir als CDA eine Einrichtung, die ganz nah an den Menschen arbeitet,“ so Watzlawek weiter.

Begleitet wurde die Aktion durch unseren Solinger CDU- Oberbürgermeisterkandidaten Carsten Becker. Er zeigte sich sehr erfreut über das nun schon seit 26 Jahren bestehende Engagement der Solinger CDA, Betriebe und soziale Einrichtungen der Klingenstadt in den Sommerferien durch eine Aktion zu besuchen und näher kennen zu lernen. Becker stellte die Wichtigkeit der Arbeit des Jobcenters für den Arbeitsmarkt und die betroffenen Menschen in Solingen heraus.

Kristin Degener, Abteilungsleiterin Markt und Integration sowie stellvertretende Leiterin des Jobcenters, führte aus, dass mit der Einrichtung eines kommunalen Jobcenters das Ziel verfolgt werde, die Arbeitsmarktinstrumente in Kombination mit den kommunalen sozialintegrativen Leistungen auf die berufliche Zukunft von arbeitsmarktfernen Menschen auszurichten.

Durch die bessere Verknüpfung der Eingliederungsleistungen mit den kommunalen Angeboten erhöht sich die Effizienz der beruflichen Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

Gemäß seinem kommunalen Selbstverständnis ist für das Kommunale Jobcenter Solingen die Integration in Arbeit aber mehr als nur die Sicherstellung des Lebensunterhaltes. Arbeit stärkt den Selbstwert von Menschen, ist ein wichtiger

Baustein des sozialen Zusammenhalts und ermöglicht die Teilhabe der Menschen am gesellschaftlichen Leben in den Quartieren und in der Stadt.

Insgesamt stehen rund 15.000 Menschen im Leistungsbezug des Kommunalen Jobcenters Solingen, fast 10.000 davon sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte.

215 Mitarbeitende sorgen im Jobcenter in diversen Einsatzgebieten für deren Lebensunterhalt, die Kosten der Unterkunft und eine berufliche und soziale Integration.

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie war und ist das Kommunale Jobcenter Solingen für die Menschen im Leistungsbezug da.

„Auch wenn eine persönliche Beratung in den Dienstgebäuden vor Ort nicht möglich war, stand der Dienstbetrieb nicht still. Er wurde lediglich der aktuellen Situation angepasst, um auch in schwierigen Zeiten den betroffenen Menschen in der Stadt die gewohnten Dienstleistungen anbieten und Anliegen erledigen zu können. Dass sich sehr viele Kolleginnen und Kollegen des KJC, insbesondere Betroffene auch der Risikogruppen, seit Mitte März im Homeoffice befanden, haben die Kunden dabei gar nicht gemerkt. Diese Arbeitsweise findet jetzt auch zunehmend Akzeptanz bei Mitarbeitenden und Vorgesetzten,“ so Frau Degener.

Die wichtigste und am meisten genutzte Kontaktmöglichkeit war in den letzten Wochen die Telefonie.

Es zeigt sich, dass jede Beratung, die in der Vergangenheit persönlich stattfand, egal ob im Kundenservicecenter, zur Abgabe eines Neuantrags oder zur beruflichen Situation vollwertig durch telefonische Beratung ersetzt werden kann. Das Kommunale Jobcenter nutzte dabei alle Möglichkeiten und Kapazitäten und konnte so den Anforderungen der Menschen im Leistungsbezug gerecht werden.

„Für die Zukunft planen wir eine Kundenbetreuung, die bewährte Ansätze mit neugewonnen Erfahrungen aus Pandemie-Zeiten vereint und sich in einem zukunfts- fähigen, kundenfreundlichen und sozialraum-integrierten Betreuungskonzept niederschlägt“, so Frau Degener.

Im Anschluss fand noch ein Rundgang durch die Räume des Jobcenters statt.

Für weitere Informationen:

Nina Ganzer-Hensel, Tel.-Nr.: 0212/6454640

 

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