Herzlich Willkommen bei der CDU
in der Klingenstadt Solingen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der CDU Solingen,

ich freue mich, dass Sie den Online-Auftritt unseres Kreisverbands besuchen. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere politischen Standpunkte näherbringen und Ihre Ansprechpartner in der Partei, im Bundestag, Landtag und den örtlichen Gremien vorstellen.

Wenn Sie uns auch persönlich kennenlernen möchten, finden Sie unter dem Link Termine einen Überblick über unsere Aktionen und Veranstaltungen.

Gerne würden wir Sie bei einer dieser Gelegenheiten begrüßen. Bitte haben Sie aber auch abseits der Veranstaltungen keine Scheu, mit uns telefonisch, per Fax oder E-Mail in Kontakt zu treten.

Wir beantworten Ihre Fragen gerne und freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.

Mit den besten Grüßen

Ihr

 

Sebastian Haug
Kreisvorsitzender

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CDU Deutschland

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität

Neues Gesetz

Knapp zwei Wochen sind seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vergangen. Nun hat die CDU-geführte Bundesregierung das Klimaschutzgesetz verabschiedet, das nun auch Ziele für die Zeit nach 2031 bis hin zur Klimaneutralität einschließt. Für die CDU ist klar: dem Ziel, Deutschland zu einer klimaneutralen Industrienation zu machen, die mit guten Jobs wettbewerbsfähig ist, kommen wir so ein gutes Stück näher.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier machte klar: „Wir werden weiter in neue und saubere Arbeitsplätze investieren.“ Viel sei schon passiert, was die Milliarden-Investitionen in neue Technologien wie Batteriezellen und Grüner Wasserstoff zeigen. Altmaier: „Wir haben damit die Brücke in ein klimaneutrales Zeitalter beschritten.“

Aus dem Positionspapier des CDU-Präsidiums: Ein konsequenter Klimaschutz muss von vorneherein mit wirtschaftlicher Stärke und sozialem Ausgleich in Einklang gebracht werden.

Die wichtigsten Punkte des Klimaschutzgesetzes im Überblick:

Treibhausgase: Deutschland setzt sich mit der Anpassung des Klimaschutzgesetzes erstmals das nationale Ziel, bis 2045 seine Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 auf nahezu Null zu senken. Bis heute sind die Emissionen bereits um 40 Prozent zurückgegangen. Das neue Gesetz sieht vor, dass sie bis 2030 um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. Damit will Deutschlands seinen Beitrag leisten, die Ziele aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen. Die Staatengemeinschaft hatte sich 2015 verpflichtet, die globale Erderwärmung unter zwei Grad zu halten, wenn möglich auf 1,5 Grad zu senken, um verheerende Folgen für Klima und Umwelt abzuwenden.

Emissionsmengen: Der neue Klimagesetzentwurf sieht auch geänderte Emissionsmengen für sechs Sektoren vor. Demnach müssen Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft und der Abfallsektor schrittweise CO2 und andere Klimagase einsparen. Besonders groß ist die Aufgabe für den Energiesektor: Im Vergleich zum bisherigen Klimagesetz muss dieser im Jahr 2030 auf 67 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente verzichten - das ist die Einheit, in die die Klimagase umgerechnet werden. Während bislang für 2030 noch 175 Millionen Tonnen im Energiesektor erlaubt waren, sind es nach den neuen Plänen nur noch 108 Millionen Tonnen. Auch der Verkehr muss bis zum Ende des Jahrzehnts noch mal 10 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen. Bis 2030 hätte Deutschland damit über alle Sektoren hinweg ein Gesamt-Emissionskontingent von 5,465 Milliarden Tonnen Treibhausgasen. Neu ist zudem, dass die Senkenleistung von Ökosystemen, als insbesondere der Land- und Forstwirtschaft ebenfalls anerkannt wird.

Wir brauchen mehr europäischen Ehrgeiz

Armin Laschet

Herzensthema Europa: Für Armin Laschet ist klar, dass eine gute Zukunft Deutschlands nur mit einem starken Europa möglich ist. Zum Europa-Tag betonte er: „Die Europäische Union darf keine abstrakte Erscheinung sein, sondern ihr Nutzen muss für jede Bürgerin und jeden Bürger praktisch erfahrbar sein.“

Große Fragen der Zeit könne Europa nur gemeinsam lösen: „Wir brauchen eine gemeinsame europäische Klimaaußenpolitik. Mit der neuen US-Regierung hat Europa hierfür einen hervorragenden Partner“, so Laschet. In der Außenpolitik forderte er eine bessere europäische Zusammenarbeit: „Europa braucht in der Außenpolitik mehr gemeinsame Stärke.“ Es müsse gelingen, dass die EU in der Verteidigungspolitik sowohl in der Beschaffung als auch in der Aufstellung der Armeen zu mehr Zusammenarbeit komme.

Europäische Kräfte bündeln

Gerade Lieferengpässe zu Beginn der Corona-Pandemie haben gezeigt: Europa muss wieder die Apotheke der Welt werden. Das gelte nicht nur bei der Produktion von Schutzausrüstung oder Impfstoffen, sondern auch gegen andere Krankheiten, etwa gegen Krebs. Weiter müsse Europa stark werden bei Künstlicher Intelligenz, um technologisch auf der Höhe der Chinesen und US-Amerikaner mitspielen zu können. Das gehe nur, „indem wir die europäischen Kräfte und Ressourcen bündeln“. Europa müsse die Standards setzen, die dann weltweit gelten.

Die Europäische Union hatte am Sonntag einen neuen Anlauf für umfassende Reformen gestartet. Mit einem Festakt in Straßburg begann die auf ein Jahr angelegte Konferenz zur Zukunft Europas, an der sich auch Bürger aktiv beteiligen können. Bis zum Frühjahr 2022 sollen konkrete Vorschläge erarbeitet werden, wie die EU mit ihren 27 Mitgliedsstaaten bürgerfreundlicher und effizienter werden könnte.

Stiftung für den Kanzler der Einheit

Helmut Kohl

Helmut Kohl bleibt unvergessen. 25 Jahre war er Vorsitzender der CDU. 16 Jahre prägte er als Bundeskanzler die deutsche – und die europäische – Politik. Mit seinem Mut und mit seinem Weitblick baute er mit an der Einheit unseres Landes – gegen zahlreiche Widerstände. Seine Leistungen prägen unser Land in einem friedlichen Europa bis heute.

Paul Ziemiak: Helmut Kohl ist durch sein Lebenswerk zur großen Geschichte unsers Landes und der Europäischen Union geworden.

Um die Erinnerung an den Kanzler der Einheit und Ehrenbürger Europas aufrecht zu erhalten, hat der Bundestag die Helmut-Kohl-Stiftung auf den Weg gebracht. In Berlin wird es ein „Helmut-Kohl-Zentrum“ als öffentlich zugängliche Erinnerungsstätte geben. Dort wird eine ständige zeitgeschichtliche Ausstellung eingerichtet. Darüber hinaus soll es Sonderausstellungen und Veranstaltungen geben. Außerdem unterstützt die Stiftung die Forschung zu Themen wie dem europäischen Integrationsprozess. Für die Stiftung sind im aktuellen Bundeshaushalt bereits knapp drei Millionen Euro vorgesehen.

Paul Ziemiak: Helmut Kohls Wirken bleibt unvergessen. Seine Leistungen und politischen Entscheidungen prägen unser Land in einem friedlichen Europa bis heute.

Ziel der Stiftung ist es, „das Andenken an das politische Wirken Helmut Kohls für Freiheit und Einheit des deutschen Volkes, für den Frieden in der Welt, für die Versöhnung mit den europäischen Nachbarstaaten und die europäische Integration zu wahren“ - damit sein Vermächtnis auch kommenden Generationen erhalten bleibt.